Sphäre 315?
2006

Sphäre 315

Hartmut Skerbischs Werkbegriff ist ein vielschichtiger und gleichzeitig substanzieller. Wissend um die Gleichwertigkeit aller Medien seit den 1920er Jahren, in denen neben Malerei, Bildhauerei, Fotografie und Avantgardefilm der Bereich der Medienkunst eröffnet wurde,

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3D Fraktal 03/H/dd
Österreichischer
Skulpturenpark
Unterpremstätten
2003

3D Fraktal 03/H/dd

„Skulptur“, sagte Hartmut Skerbisch einmal, „ist keine Disziplin der schönen Künste.“ Was dann?

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Zinkregal
1986

Zink, Seide, Reis
243 x 198 x 90 cm

Galerie Pakesch, Wien

Zinkregal

für seidene Säcke mit Reis

Mal 
1994 
Skulptur 

Stahl, Gummi 
3-teilig, 
2 Körper, 
je 332 x 357 x 738 cm 
1 Körper 378 x 270 x 30 cm 

< Maßverhältnisse
> Lagebeziehungen der Körper, 
Axonometrie 

Ausstellung 
Neue Galerie Graz

Mal

Aus sich heraus scheint unsere Beziehung zur physischen Welt, mit Ausnahme der Grundbedingungen, nicht bestimmt zu sein.

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Edition K
1993

Siebdruck auf Papier
4-teilig, je 198 x 100 cm
Auflage: 30 Exemplare

Ausstellung
Galerie & Edition Artelier
Frankfurt

Edition K

Die 4 Sätze der Edition K

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K
Arbeit an der Skulptur
1992

Forum Stadtpark Prag

K selbst

Der Manifestationsvorgang der Chiffre K steht in vielfacher Entsprechung zur Manifestation Skulptur und läßt beider Ursprung auffinden,

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Statue (Lichtschwert)
1992
Skulptur

Stahlkonstruktion
54 x 14,8 x 12,7 m

Opernring Graz
2. Standort 1994-2004

Bartholdi, Eiffel, Kafka

Ihrem physischen Bestand nach ist die Freiheitsstatue im Hafen von New York das Dastehen einer Form von etwa zwanzigfacher menschlicher Körpergröße.

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Zwei Bühnen
1992
Skulptur

Aluminium
414 x 810 x 196 cm

Ausstellung
Gemischtes Doppel
E.A. Generali Foundation
Wiener Secession

Ewiger Blick

„Unausweichliche Modalität des Sichtbaren: zum mindesten dies, wenn nicht mehr, durch meine Augen gedacht.“

James Joyce, Ulysses, l/3

Das Offene ist offengehalten
1992
Skulptur

Werkzeug Scheibe,
10-teilig, Aluminium,
Ø 648 cm, t 5,3 cm

Ausstellung
Grazer Kunstverein
Künstlerhaus Graz

Das Offene

Wandfries und raumhohe Scheibe für diesen Ausstellungsraum: Werkzeuge eines grundsätzlichen Öffnens, sodaß auch der Ausstellungsraum mit ins Offene gestellt ist, und jedes Element, dadurch freigesetzt, sich selbst aussagt.

Fluidum
1990
Skulptur

Stahlgestelle,
Halogenstrahler

Ausstellung
Neue Galerie Graz

Fluidum

In einem Ausstellungsraum strahlen zwei Strahler-Einheiten ihr Licht gegeneinander.

Formblatt
1990

Siebdruck auf Papier
2-teilig, je 62 x 122 cm
Auflage: 6 Exemplare

Ausstellung 
Galerie & Edition Artelier
Graz

Formblatt

ICH-ERHEBLICH

NICHT ICH-ERHEBLICH

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Osten
1991
Skulptur

Stahlblech
327 x 180 x 378 cm

Ausstellung
Österr. Kunstsalon '91
Kulturhaus Graz

Osten

Die Grundbestimmung von Skulptur als absolutes Gegenüber führte zur Ausgrenzung eines Kristallüsters aus einer Reihe mehrerer gleichartiger durch einen Stahltunnel.

Anordnung
1989
Skulptur

Stahlblech
2 Körper
je 375 x 150 x 300 cm

Ausstellung 
Vom Kriege
Grazer Kunstverein
Stadtmuseum Graz

Vom Kriege

Die Beziehung eines Werkes zum Thema, wenn es Teil einer Themenausstellung ist, kann aus sich heraus nur darin bestehen,

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Dachbodenwerk
1988

Eisen, Zink
450 x 360 x 315 cm

Ausstellung:
„Das gläserne U-Boot“
Alta Tabakfabrik
Krems/Stein

Der Tetraeder

Die Atmosphäre, in der Wespenkrüge gebaut werden, Taubenmist sich ansammelt und

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von links nach rechts
Substanz die hereinbricht,
eine Stadtmauer hinauf,
Rad
1986

Zink, Eisen

Forum für aktuelle Kunst,
Innsbruck

Substanz die hereinbricht

Erscheinung wie ein höheres Spiel. „Diese Szene muß in der Wiedergabe ebensosehr Einbildung wie Wirklichkeit sein“,

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Die X Stelle
1986

Kupfer, Seide

Kunsthalle Rosenheim

Die X Stelle

„Man band ihn los, er bezahlt und alles war erledigt.“

Marquis de Sade,

Die 120 Tage von Sodom,

  1. Tag, Nr. 91 Ende.
Saal im Roten Haus
1983

Blei, Kohle, Zink, Eisen, Seide, Licht

Ausstellung 
„Mythen der Zukunft“
Palais Attems, Graz

Luftstrom durch den Saal

Luftstrom durch den Saal, Erscheinung goldgelber Flaggen auf eisernen Stielen, bleierne Tische feststeckend im Kohlehaufen. Materialverlauf für Mythen der Zukunft.

Kundgebung an der Erscheinungsgrenze
1982

Becken, Seide, Trommel,
Spanplatte kaschiert
300 x 300 x 300 cm

Ausstellung „Analyse 82“
Stadtmuseum Graz

Kundgebung

„Den Geist nehmen, wie er ist; als etwas Quellendes, Blühende, das zu keinen Resultaten kommt. Das führt letzten Endes zur Utopie des andere Lebens.“

 

Robert Musil

M o E, Moral und Krieg, Studienblatt

 

Zion A-Z
1981

Sperrholz, Goldpigment
750 x 315 x 6 cm

Galerie Pakesch, Wien

Zion A-Z

Das Stück beginnt mit dem Bühnenbild: es stellt sich heraus, daß auch die Rückseiten Vorderseiten sind,

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Workshop
Alle haben alles gesehen
Schlußpräsentation
1990

Gemeinsam mit 
Michael Schuster

ORF-Zentrum Graz

Alle haben alles gesehen

Workshop, Schlußpräsentation

 

Eine allseits zugängliche Projektionsbühne, darauf Projektoren und reflektierende Medien:

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Slide
1990

Gemeinsam mit
Michael Schuster

Symposium für
Fotographie X
Forum Stadtpark, Graz

Slide

  1. Wandfüllende Videoprojektion (Sony VPH) eines Kodachrome Diarahmens.
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Szene aus dem
Gleichnamigen Stück
1981
Titelbild

Szene aus dem gleichnamigen Stück

Augenscheinlich könnten wir davon erfahren durch ein fotografisches Bild oder diesen Text. Das Stück könnte im Schauspielhaus spielen

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Endsignatur
1981

Präparierte Videokamera,
Monitor

Null Party
Präsentation der
„Endsignatur“ als
Siebdruck auf Leinen

Galerie H, Graz

Endsignatur

Das aktuelle Produkt der Produktionseinheit Bildschirm, von dem kleinsten Partikel bis zur Gesamtheit, ist Erscheinungsgegenwart.

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Zwei Fahnen Stück 
1979 
Detail 

Ausstellung 
europa 79, Stuttgart

Zwei Fahnen Stück

A Eine Person hält vor sich in Brusthöhe zwei weiße Fahnen. Sie betrachtet abwechselnd die rechte und die linke Fahne und stellt sich die Raumstruktur der elektrischen Welt vor,

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Jetzt Zone

Augenblick für Augenblick stürzen die Qualitäten der verschiedensten Weltpunkte als instrumentell wahrgenommene Daten

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Wenn wir 
1978 
Situation 

Die zwei Sätze der 
Wandgestaltung

Dem imaginären Raum sei Gestalt verliehen

Als allerletzte Erweiterung einer Bibliothek sind als Wandgestaltung in einem Raum die beiden „Wenn wir“ Sätze zu lesen.

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Zepter und gleißender Stein
1977
Stück
für Ausstellungsdauer

Neue Galerie Graz

Zepter und gleißender Stein

Ein Betreten von Ausstellungsräumen wie das Betreten eines verwunschenen Schlosses.

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Der Bildschirm spricht 
seine Sprache
1976
Ereignis

Poolerie Graz

Ausstellungsbeitrag
Ausstellung:
Konzepte, Theorien
und Dokumenten österreichischer
Videoproduktionen
AVZ Graz 1977

Der Bildschirm spricht seine Sprache

Ausgehend von divergierenden Auffassungen über die Beziehung Bild-Wirklichkeit

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Monitor am Ausgang

Toward the True Vision
of Reality
1976
Stück für
Ausstellungsbesucher

Neue Galerie Graz

Toward the True Vision of Reality

Die Besucher einer Piet Mondrian/de Stijl Retrospektive betreten beim Verlassen der Ausstellungseröffnung ein verändertes Foyer

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reden blattlartig
1976
Stück für
Ausstellungsbesucher

Fotoleinen
186 x 90 cm
Endlosband

Galerie Pakesch
Wien 1981

reden blattartig

A Eine Person betrachtet vor sich am Boden über einen Monitor einen Ausschnitt des eigenen atmenden Brustkorbes,

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Spatial Arrangement
(Putting Allspace in a Notshall)
1969 
Demonstrationsraum

In cooperation with M. Plottegg
Wettbewerbsbeitrag zu trigon 69
„Architektur und Freiheit“

Räumliche Anordnung

A Unter den Objekten vor uns lassen sich präzise Distanzverhältnisse ausmachen. Wir sind gewohnt,

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Earth
(Our cubehouse still rocks) 
1976 
Stück für Ausstellungsbesucher 

Objekt 300 x 300 x 300cm 

Galerie L 24 Graz 

Aufschrift: James Joyce 
Finnegans Wake 
Seite 5, Zeile 14-18

Erde

Besucher der Eröffnung finden eine allseits geschlossene Würfelform aus weißem Leinen vor mit der Aufschrift:

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